DAV-Journal

Interview mit Erik van Slooten

Interview des Deutschen Astrologen-Verbandes
mit Erik van Slooten

„Klassik und Moderne sollten sich ergänzen. Was die eine kann, kann die andere nicht und umgekehrt.“

Erik van Slooten wurde am 28. Juli 1942 um 18.10 Uhr in NL – Eindhoven geboren. Die Astrologie war ihm in die Wiege gelegt, denn bereits seine Großmutter und sein Vater waren als Astrologen tätig. Zunächst absolvierte er jedoch ein Lehramtsstudium und arbeitete als Pädagoge. Seit 1982 lebt er bei München und seit seiner Pensionierung konzentriert er sich ganz auf die Astrologie.
Van Slooten ist ein Vertreter der klassischen Astrologie und Spezialist für Elektions- und Stundenastrologie. Er veranstaltet Vorträge und Seminare in ganz Europa, ist Geprüftes Mitglied im DAV und war einige Jahre dessen Zweiter Vorsitzender. Seit den 1980er Jahren setzt er sich dafür ein, die Bedeutung der klassischen oder traditionellen Astrologie in Europa verstärkt ins Bewusstsein zu rufen und ihr ihren Platz neben der psychologischen Astrologie und anderen Richtungen zu sichern. Als vielsprachiger Astro-Kabarettist tritt er zudem auf zahlreichen Kongressen auf. Für seine Verdienste erhielt er im Oktober 2014 den Goldenen Jupiter.

Shutterstock.com_Sonnen- und Mondfinsternis

Finsternisse auf der Mondknotenachse Krebs-Steinbock, Teil 1

Neuorientierung und Paradigmenwechsel

Sonnenfinsternis

Eine Sonnenfinsternis ist nur bei Neumond und wenn sich der Mond gleichzeitig in der Nähe des Mondknotens befindet, möglich.
Die Sonne wird, von einem bestimmten Bereich der Erde aus betrachtet, vom Mond verdeckt. Die totale Finsternis ist nur dort zu sehen, wo der Kernschatten des Mondes auf die Erdoberfläche trifft, über diese Zone hinaus sieht man die Finsternis partiell.
Eine Sonnenfinsternis wiederholt sich nach 18 Jahren und ist im Bereich von 100 km sichtbar. Eine totale Finsternis ist höchstens 8 min. sichtbar.

Babylonische Sternkunde

Manly Palmer Hall: Babylonische Sternkunde

Dass die uns überlieferte und bekannte Astrologie auf die Babylonier zurückgeht (andere Bezeichnungen dafür sind Assyrer oder Chaldäer), ist inzwischen unbestritten. Aus ihrer Heimat, dem Zweistromland, stammen auch die ältesten Ephemeriden, Planetenaufzeichnungen auf Steinplatten, die etwa 4.000 Jahre alt sind. Auch die „Heiligen Drei Könige“ – oder besser Magier – werden ihnen zugeordnet.

Frühe kosmische Kultstätten in Deutschland

Frühe kosmische Kultstätten in Deutschland

Die beginnende Ferienzeit lädt ein, den räumlichen Radius ebenso wie den Horizont zu erweitern. Dazu sind nicht unbedingt weite Reisen nötig. Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Kultstätten und Kraftplätze, die das Wissen der Alten bezeugen und eine Reise wert sind. Davon möchten wir Ihnen einige vorstellen, die unmittelbar mit Astral- oder Sonnenkulten in Verbindung stehen. Spätestens während der Jungsteinzeit vor etwa 7000 Jahren – vermutlich aber schon sehr viel früher – haben sich die Menschen bei ihren kultischen Handlungen nicht nur auf das beschränkt, was die Natur an heiligen Stätten und Kraftorten bot, sondern sie haben selbst welche geschaffen.

Die Rätsel unserer Vergangenheit

Kosmisches Rätsel: Der Diskus von Phaistos

Die relativ wenigen Fundstücke oder Naturdenkmäler aus der vorantiken Epoche – also der Bronzezeit und früher – die den Einfluss der Sternendeutung für den Menschen nahelegen, entziehen sich häufig einer klaren Deutung. Es fehlen nicht nur schriftliche Dokumente; es fehlt auch an Wissen über die Weltanschauung und die transzendenten Erfahrungen der frühen Menschheit. Vieles kann nur erahnt werden, vieles bleibt zwangsläufig Spekulation.

Interview mit Birgit von Borstel

Interview des Deutschen Astrologen-Verbandes
mit Birgit von Borstel

„In manchen Lebenssituationen sind klare Aussagen hilfreicher als ein bunter Strauß voller Möglichkeiten und Potenziale…“

Birgit von Borstel (geb. 10. Mai 1965 um 7.20 Uhr in Lübeck) hat Philosophie und Psychologie studiert. Viele Jahre hat sie in der Musikbranche gearbeitet, bevor sie sich 2006 als Astrologin selbständig gemacht hat. Ihre erste Berührung mit der Astrologie fand bereits im Alter von 16 Jahren statt. Auch für die Wurzeln und Ursprünge der Astrologie entwickelte sie frühzeitig ein besonderes Interesse, so dass sie sich in ihrer Praxis immer mehr der traditionellen Astrologie zugewandt hat, ohne die modernen Ansätze gänzlich aufzugeben.

Paradoxe Plausibilität(en), Symposium von DAV und Counterpoint im April 2019

Paradoxe Plausibilität(en): Astrologische Deutung aus unterschiedlichen Perspektiven

Am 13.–14. April 2019 fand in Berlin das Symposium „Paradoxe Plausibilitäten – Astrologische Deutung aus unterschiedlichen Perspektiven“ statt. Die Initiative zu dieser Veranstaltung kam von Professor Kocku von Stuckrad und dem von ihm und Whitney A.Baumann gegründeten Zentrum „Counterpoint“. Organisiert wurde das Symposium zusammen mit dem Deutschen Astrologen-Verband (DAV).

Das rätselhafte 8. Haus. Der Schatten im Horoskop

Martin Sebastian Moritz, „Das rätselhafte 8. Haus"

Der Schatten im Horoskop.

Die Büchse der Pandora gehört zu den bewegendsten Erzählungen aus der antiken Mythologie. Ungeachtet eines strikten Verbots öffnet Pandora diese geheimnisvolle Schatztruhe – und lässt damit mit Mühen, Laster, Krankheiten und Tod auf die Erde entweichen. Doch am Ende bleibt noch etwas anderes – die Hoffnung.

Interview mit Martin Sebastian Moritz

Interview des Deutschen Astrologen-Verbandes
mit Martin Sebastian Moritz

„Das 8. Haus kann sehr eng sein, aber wenn es sich öffnet, dann erleben wir, wie sich Werte entwickeln und Schuld überwunden wird“

Martin Sebastian Moritz geb. am 20. 4. 1968 um 13.45 Uhr in Hamburg, ist Dipl.-Psychologe und arbeitet als Trendforscher und Therapeut. Vor seinem Studium widmete er sich vier Jahre dem Schauspiel und Tanz. Als Therapie-Ausbilder für Psychodrama kam er mit biographischen Krisen in Berührung, die ihn begreifen ließen, welches Leid und gleichzeitig welche Entwicklungschancen in ihnen stecken. Die Astrologie entdeckte Martin Sebastian Moritz bereits mit 18 Jahren, und sie ist seitdem fester Bestandteil seines Lebens. Diverse Ausbildungen (CPA – Center for Psychological Astrology, Münchner Rhythmenlehre u.v.a.) bilden das Fundament seiner Praxis. Er ist als astrologischer Berater tätig und gibt regelmäßig Webinare, Vorträge, Workshops und Seminare. Sein Buch „Das rätselhafte 8. Haus – der Schatten im Horoskop“ ist Ausdruck seiner Beschäftigung mit den Schattenseiten des Lebens.

Internationaler Astrologie-Kongress 2020 in Zürich

Astrologie-Kongress 2020 in Zürich:
Reset Astrology – Auftakt zu einer neuen Ära!

Die Schweizer Astrologenverbände SAB, Astro-Club Zürich und IFAP veranstalten am 11./12. Januar 2020 einen großen Kongress mit internationaler Prominenz. Er steht unter dem Zeichen der Saturn/Pluto-Konjunktion und findet zu deren exaktem Zeitpunkt in Zürich statt.

Notre Dame de Paris, das Feuer vom 15. April 2019

Notre Dame de Paris
das Feuer vom 15. April 2019

von Dr. Bernhard Firgau

Notre Dame ist eine der bedeutendsten gotischen Kathedralen. Sie ist die von Touristen meistbesuchte Kirche Frankreichs. Ihr Bau erstreckte sich über zwei Jahrhunderte (1163 – 1345). Am 15. April wurde gegen 18:50 Uhr MESZ während einer Messe der Brand entdeckt. Die Feuerwehr war ziemlich machtlos. Die Kirche brannte aus und unzählige Kunstwerke gingen verloren. Die Fassade und die beiden Haupttürme sind stehen geblieben. Für Brandstiftung gibt es keine Anzeichen. Das Feuer brach in einer Zeit langwieriger Bauarbeiten aus. Vermutlich liegt eine handwerkliche Unachtsamkeit zugrunde.

Sieht man dieses zerstörende Ereignis im Horoskop?

Meditationsbild zur Tibetischen Astrologie

Tibetische Astrologie: eine Einführung

Die tibetische Astrologie ist eine Synthese aus der indischen und chinesischen Tradition. Dazu kommen spezifisch tibetische Elemente, die das Verständnis der Zeit betreffen. Wie die indische, so arbeitet auch die tibetische Astrologie mit dem siderischen Tierkreis. Die Vorlage für die Zeichnung ist rechteckig, die Häuser sind äqual und werden im Uhrzeigersinn eingezeichnet. Bei der Deutung stehen die sieben klassischen Planeten sowie die Mondknoten im Zentrum.