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Der antike Dativius Victor Bogen in Mainz mit dem astrologischen Tierkreis


Astrologie in der Europäischen Religionsgeschichte.

Kontinuität und Diskontinuität.

Von Helen Fritsch

In seiner religionswissenschaftlichen Habilitationsschrift befasst sich Gustav-Adolf Schoener mit dem Weltbild der Astrologie, von ihren Anfängen in Mesopotamien und Ägypten bis zur Gegenwart. Dabei geht es nicht um einen geschichtlichen Abriss der Astrologie, sondern vielmehr um die Frage, ob es einen Kernbestand der Astrologie gibt, nicht nur in Bezug auf ihre Techniken, sondern auch auf ihr Selbstverständnis, ihre Lehren und Anwendung, der bis heute Bestand hat. Ist die Astrologie zugleich flexibel genug, sich den sich jeweils verändernden Weltbildern anzupassen? Die Fragen werden auf knapp 250 Seiten eingehend untersucht und im Ergebnis positiv beantwortet. Sie sind insofern von großer Bedeutung, als damit wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass die Astrologie durch die Überwindung des geozentrischen Weltbildes keinen wesentlichen Schaden genommen hat, wie ihre Gegner ihr gern unterstellen. Mehr noch, als Phänomen einer spirituellen Sinngebung wird sie zunehmend als Variante individualisierter Weltanschauung in Anspruch genommen. Anhand präziser wissenschaftlicher Analysen stellt der Autor abschließend fest, dass die Astrologie in den letzten Jahrzehnten stetig an Akzeptanz in den unterschiedlichsten Schichten der Gesellschaft gewonnen hat.

Helen Fritsch

 

Gustav-Adolf Schoener
Astrologie in der Europäischen Religionsgeschichte
Kontinuität und Diskontinuität
Erschienen in „Tübinger Beiträge zur Religionswissenschaft“, Bd. 8
Hrsg. Burkhard Gladigow und Günter Kehrer
Frankfurt am Main 2016

Autorin: Helen Fritsch

Über die Autorin

Astrologe Helen Fritsch

Helen Fritsch, gepr. Astrologin DAV

Tel: 040-280 509 50
E-Mail:
Internet: www.astrologie-ausbildung.eu
www.astropraxis.de

 

 

Die Bühnenbildnerin und Lehrerin für Russisch und Französisch (*1944) war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Hamburg und lehrte zwölf Jahre lang an einer Rudolf Steiner Schule. Sie leitet zwei DAV-Zentrem, in Hamburg und in Ostholstein (nahe Fehmarn) und einen staatlich zugelassenen Fernkurs in Astrologie. Ca. 200 Teilnehmer besuchen regelmäßig ihre Schulung. Zudem ist sie Heilpraktikerin für Psychotherapie und von 2013-15 war sie die erste DAV-Vorsitzende. In ihrer AstroPraxis berät sie astrologisch Klienten und erteilt Psychotherapie. Zu ihrem Team zählen zwei Angestellte und fünfzehn freie Mitarbeiter. 2015 feierte die AstroPraxis ihr zwanzigjähriges Jubiläum.