Die Rätsel unserer Vergangenheit

Kosmisches Rätsel: Der Diskus von Phaistos

Die relativ wenigen Fundstücke oder Naturdenkmäler aus der vorantiken Epoche – also der Bronzezeit und früher – die den Einfluss der Sternendeutung für den Menschen nahelegen, entziehen sich häufig einer klaren Deutung. Es fehlen nicht nur schriftliche Dokumente; es fehlt auch an Wissen über die Weltanschauung und die transzendenten Erfahrungen der frühen Menschheit. Vieles kann nur erahnt werden, vieles bleibt zwangsläufig Spekulation.

Ein sehr bekanntes Objekt dieser Art ist der sog. Diskus von Phaistos.
Er stammt aus der minoischen Zeit auf Kreta und wurde vermutlich zwischen 1850 und 1550 v. Chr. hergestellt. Die Scheibe aus gebranntem Ton enthält minoische Schriftzeichen, aber auch Menschen- Tier- und Pflanzenmotive, die spiralförmig angeordnet sind. Bis heute ist die genaue Bedeutung dieses Kunstwerks nicht klar, manche Beobachter sehen in ihm auch kosmische Motive. Die Schriftzeichen könnten als Sternbilder gedeutet werden, die Spirale als Symbol für die Milchstraße. Auch Fische mit einer doppelten Welle sind zu erkennen.

Um der Lösung des Rätsels näherzukommen, möchten wir Sie, die Leserinnen und Leser, einbeziehen. Haben Sie eine Idee, welche Weisheit sich hinter dem Diskus von Phaistos verbergen könnte? Oder haben Sie sich schon einmal näher damit befasst? Teilen Sie uns Ihre Erkenntnisse mit!

Wir sind durch das Autorenpaar Peter Hertel und Tim Gernitz auf dies kosmische Rätsel gestoßen und finden es angemessen, dem nachzugehen. Hertel und Gernitz haben das Buch verfasst „Die Rätsel unserer Vergangenheit. Eine Weltreise auf den Spuren unserer klugen Vorfahren“, Brighton Verlag, Framersheim 2018, 352 S., 24,90 €.

Das Buch ist vor allem deshalb sehr bemerkenswert und empfehlenswert, weil die Autoren bekannte und weniger bekannte Kultstätten aus der Frühgeschichte der Menschheit beschreiben – von den europäischen Megalith-Steinkreisen und den kosmischen Visionen des Propheten Hesekiel über Tiahuanaco und Nazca in den Anden bis zu den Steinstatuen der Osterinseln – ohne sich der Versuchung hinzugeben, Außerirdische ins Spiel zu bringen. Sie nähern sich den großen Rätseln mit Respekt und Ehrfurcht und versuchen gleichzeitig, das, was erklärbar ist, auch zu erklären.

Für Staunen bleibt immer noch genug Raum. Weitere Informationen finden sich unter www.facebook.com/archivhertel

Über den Autor

Astrologe Klemens Ludwig

Klemens Ludwig

Tel: 07071 / 76 916 oder 0170 / 407 3981
E-Mail:
Internet: www.astrologie-ludwig.de

Der Publizist und Tibetkundler Klemens Ludwig, geprüfter Astrologe DAV, wurde am 2. Oktober 2015 zum 1. Vorsitzenden des Deutschen Astrologen-Verbandes gewählt. Zusammen mit Daniela Weise verfasste Ludwig das „Große Lexikon der Astrologie“, das eine wesentliche Grundlage für AstroWiki bildete. 1995 erhielt er den Journalistenpreis Astrologie des DAV für seine Bemühungen um eine „objektive Darstellung des Themas Astrologie“.

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