Von Katrin Röh

Bachblüten für die Jungfrau

Das Tierkreiszeichen Jungfrau wird oft erst auf den zweiten Blick in seiner Schönheit und seinem Reichtum erkannt. Mag es daran liegen, dass es gleich nach dem strahlenden Löwen im Tierkreis kommt? So, als wolle es ein Gegengewicht von Bescheidenheit und Pragmatismus zum sonnigen Strahlen und zur opulenten Lebensfreude des Löwen schaffen?

Mit Merkur als Herrscher ist die Jungfrau analytisch und beobachtend. Merkur ist hier eher geerdet, neigt also nicht zur neugierigen Leichtigkeit wie in den Zwillingen, über die er auch herrscht, sondern er beugt sich dem Pragmatismus und dem Realitätssinns des Erdzeichens. Die Jungfrau sortiert Eindrücke und Umstände nach ihrem Nutzen, sie fährt die reiche Ernte des Sommers ein und verarbeitet sie, schafft Vorräte für den Winter. Systematisch und umsichtig geht sie auf die Welt zu, sie liebt die Ordnung, den Überblick.

Ganz wichtig für Jungfrau-Geborene – und das wird manchmal nicht gleich erkannt, denn diese Eigenschaft verschwindet hinter der natürlichen Bescheidenheit dieses Zeichens –  ist es, anderen zu helfen, zu dienen und sich nützlich zu machen. Die Jungfrau-Geborenen möchten gebraucht werden. In seinem Bedürfnis, Maß zu halten, mag der Jungfrau-Geborene manchmal spröde erscheinen, dabei geht es ihm nur darum, die eigenen Kräfte optimal einzusetzen, keine Energie zu verschwenden. Sicherheit hat Vorrang: Das Wissen um das, was passieren könnte, motiviert die Jungfrau, sich gegen alle Eventualitäten abzusichern. Das gibt der Jungfrau Halt.

Wenn aber der Pragmatismus, die natürliche Beobachtungsgabe und die Liebe zu Sicherheit und Ordnung sich in Nörgelei, Phantasielosigkeit, einem überkritischen Blick auf andere und deren Fehler, in zwanghaftem Sauberkeitswahn und Ängsten vor allem Unerwartetem äußert oder aber das Prinzip des Helfens und Dienens dazu führt, dass keine Abgrenzung des eigenen Willens mehr stattfindet und die eigene Hilfsbereitschaft ausgenutzt wird, dann spricht das für unerlöste Jungfrau-Energien. Helfen können hier unter anderem die Bachblüten Centaury, Mimulus und Beech.

 

Bachblüte Nr. 1 für die Jungfrau: Centaury
Centaury hilft sich abzugrenzen, trotz des unauffälligen und fast schüchternen Auftretens erhält die Jungfrau durch diese Blüte die Kraft zum Nein sagen.
Es wird dann für den Menschen leichter, eigene Interessen wahrzunehmen und auch zu vertreten, anstatt sich in einer falsch verstandenen Märtyrerhaltung selbst zu verleugnen. Dann können Jungfrau-Geborene anderen auch wieder – im Einklang mit sich selbst – helfen. Sies stellen sich in deren Dienst, behalten die eigenen Bedürfnisse aber im Blick.

 

Bachblüte Nr. 2 für die Jungfrau: Mimulus
Mimulus kann die unbestimmten Sorgen, die den Jungfrau-Geborenen manchmal überwältigen  können, die Angst vor dem Ungewissen und allem, was er meint, nicht kontrollieren und abschätzen zu können, in Mut und Vertrauen umwandeln. Dann darf der Glauben an sich selbst und die eigenen Fähigkeiten wieder den Blick schärfen für alles, was wirklich nützt, was die eigene Sicherheit fördert, ohne das Leben zu lähmen.

 

Bachblüte Nr. 3 für die Jungfrau: Beech
Die Bachblüte Beech macht tolerant, und das hilft vor allem dann, wenn die Jungfrau-Geborenen sich in ihrem eigenen Spinnennetz aus Perfektion und kritischem Blick verfangen haben und eine überkritische und intolerante Haltung anderen Menschen gegenüber einnehmen. Wenig Mitgefühl und Sensibilität bringen sie dann in eine innere Isolation, unter der dieses Zeichen, das doch eigentlich anderen Menschen dienen und helfen möchte, ganz besonders leidet. Verständnis, Empathie und Toleranz im Denken und Handeln hingegen lösen diese innere Isolation auf, und der Jungfrau-Geborene kann wieder in Kontakt mit seinen Mitmenschen treten, sie in ihren Fehlern – dank seines analytischen Blicks –  erkennen und sie so stehen lassen, wie sie sind.

 

Über die Autorin

Katrin Röh

Katrin Röh

Tel. 0039 / 348 / 286 57 35
E-Mail:
Internet: www.katrinroeh.com

Katrin Röh (geboren 1969 in Hamburg) studierte Sprachwissenschaften an der Universität Florenz. Ihre Promotion erlangte sie im Fach ‚Italienische Dialekte’ mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit über toskanische Märchen. Von Juni 2011 bis Januar 2013 absolvierte sie eine Ausbildung in psychologischer Astrologie in der AstroPraxis Hamburg. Sie lebt seit 1989 überwiegend in Italien und ist als selbstständige psychologische Astrologin und Autorin in Florenz und Hamburg tätig. Seit 2012 ist sie Mitglied im Deutschen Astrologen-Verband.

 

Quellennachweis:

Mechthild Scheffer/ Wolf-Dieter Storl: „Die Seelenpflanzen des Edward Bach“, Verlag Hugendubel
Peter Damian: „Astrologie und Bachblüten“, Verlag Goldmann
Brigitte Hamann: „Die zwölf Archetypen“, Verlag Knaur
T.W. Hyne Jones: „Dizionario dei rimedi floreali“, Macro Edizioni

 

Bachblüten für den Löwen

 

Geht es dem Löwe-Geborenen gut, ist er in innerem Gleichklang und lebt seinen Anlagen gemäß, dann geht er stolz und vital durchs Leben, voller Lebensschwung und Freude. Er kümmert sich um seine Mitmenschen – möchte dafür natürlich im rechten Maß anerkannt werden – und handelt zielgerichtet und effektiv. Seine Ausstrahlung ist voller Kraft und Stärke, er ist sich dessen auch bewusst, liebt einen gewissen Prunk, Luxus, das Schöne, das den Ausdruck seiner Macht noch unterstreicht.

Für den Löwen sind eher die praktischen Erfahrungen und das sichtbare Ergebnis wertvoll, das  Unsichtbare, Metaphysische ist ihm zu wenig greifbar. Und dennoch ist der Löwe ein sehr spirituelles Zeichen, steht er doch für das Herz, unser Zentrum, für das Licht, welches das Dunkel der Materie erhellen soll. Schafft der Löwe es, sich in sein spirituelles Zentrum, sprich: sein Herz, zurückzuziehen, so kann er über die Stille und die innere Zwiesprache zu tiefer Erkenntnis gelangen.

Der Herrscherplanet des Löwen ist die Sonne. Sie symbolisiert die Ebene der Bewusstwerdung, die Fähigkeit, Licht in das Dunkel zu tragen und so zum innersten und eigentlichen Wesenskern der Persönlichkeit vorzudringen. Ist der Löwe aber in innerem Ungleichgewicht, so kann es sein, dass er voller Ungeduld darauf beharrt, dass andere Menschen ihn in seiner Herrlichkeit sehen und bewundern. Er kann dann fast kindlich mit dem Fuß aufstampfen und sich empört seinem unverhältnismäßigem Selbstwert hingeben. Er ist eine leere Hülle, voller Versprechungen, aber ohne Inhalt. Sein Leben dreht sich nur um ihn, andere Menschen existieren allein, um ihn zu bewundern und ihm zu applaudieren. Und hinter all dieser Großspurigkeit und dieser Eigendrehung verbirgt sich am Ende ein großes Minderwertigkeitsgefühl.

Anspruch und Realität stimmen nicht mehr überein, die materielle Verwirklichung der Persönlichkeit geht nicht konform mit den Ansprüchen des Herzens, eine Verbindung von Materie, Aktivität und Tatendrang mit Geist, Spiritualität und Kontemplation scheint nicht möglich zu sein. Welche Bachblüten können dem Löwen nun helfen, die Freude am Tun mit dem inneren Kraftquell des Herzens zu vereinen?

 

Bachblüte Nr. 1 für den Löwen: Vervain
Stürmt der Löwe ohne innezuhalten durchs Leben, verfolgt er voller Besessenheit seine Überzeugungen und versucht er, durch sein Tun andere zu beeindrucken, und das alles nur um der Aktivität willen, um einen ungerechtfertigten Machtanspruch zu leben, aber ohne wahren Inhalt, dann kann die Blüte Vervain helfen, diesen Übereifer zu zügeln und ihn in einen gesunden Idealismus, ein Handeln mit Inhalt, zu verwandeln. Jetzt dürfen auch die Mitmenschen wieder gesehen und anerkannt werden, der Rat anderer wird angehört und akzeptiert, das eigene Handeln verwirklicht nun die Ziele des Herzens.

 

Bachblüte Nr. 2 für den Löwen: Heather
Sucht der Löwe die ständige Bestätigung anderer Menschen, kann er nicht aus sich selbst heraus die Selbstliebe und den Selbstwert entwickeln, die seinem Zeichen eigentlich entsprechen, braucht er die Energie seines Umfelds, um sich zu spüren, übertreibt er maßlos in allem, nur um sich lebendig zu fühlen, dann kann die Bachblüte Heather helfen. Sie schenkt innere Lebendigkeit, Vitalität, so dass die Kraft der anderen Menschen nicht mehr ausgenutzt werden muss. Nun kann der Löwe-Geborene die ihm zugedachte Rolle desjenigen, der rät und zur Seite steht, der unterstützt und hilft, einnehmen, ohne etwas dafür zu erwarten. Heather schenkt Einfühlungsvermögen und ermöglicht es der egozentrischen Persönlichkeit, sich aus der exzessiven Eigendrehung zu befreien, um so anderen Menschen im eigenen Leben Platz zu machen.

 

Bachblüte Nr. 3 für den Löwen: Vine
Machtbesessenheit, Dominanzverhalten und Tyrannei können Auswirkungen eines inneren Ungleichgewichts des Löwen sein. Er nutzt dann seine Fähigkeiten allein dazu, Macht zu erlangen und andere zu dominieren. Rücksichtslos setzt er seine Interessen durch, zwingt anderen seinen Willen auf. Die Bachblüte Vine kann dieses innere Ungleichgewicht harmonisieren. Dann dürfen die Fähigkeiten und Talente weise eingesetzt werden, zum Wohle anderer. Der Löwe führt, aber er dominiert nicht. Er überzeugt, aber er zwingt nicht. Er inspiriert andere Menschen, den eigenen Weg zu erkennen, über das Handeln den Weg zum Herzen zu finden.

 

Über die Autorin

Katrin Röh

Katrin Röh

Tel. 0039 / 348 / 286 57 35
E-Mail:
Internet: www.katrinroeh.com

Katrin Röh (geboren 1969 in Hamburg) studierte Sprachwissenschaften an der Universität Florenz. Ihre Promotion erlangte sie im Fach ‚Italienische Dialekte’ mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit über toskanische Märchen. Von Juni 2011 bis Januar 2013 absolvierte sie eine Ausbildung in psychologischer Astrologie in der AstroPraxis Hamburg. Sie lebt seit 1989 überwiegend in Italien und ist als selbstständige psychologische Astrologin und Autorin in Florenz und Hamburg tätig. Seit 2012 ist sie Mitglied im Deutschen Astrologen-Verband.

 

Quellennachweis:

Mechthild Scheffer/ Wolf-Dieter Storl: „Die Seelenpflanzen des Edward Bach“, Verlag Hugendubel
Peter Damian: „Astrologie und Bachblüten“, Verlag Goldmann
Brigitte Hamann: „Die zwölf Archetypen“, Verlag Knaur
T.W. Hyne Jones: „Dizionario dei rimedi floreali“, Macro Edizioni

 

Bachblüten für den Krebs

 

Die grundsätzliche Energie des Krebses ist geprägt von Gefühlen. Alles wird durch eine emotionale Brille gesehen. Krebs-Geborene sind sehr intuitiv und phantasievoll, sie lieben es zu träumen, sind anpassungsfähig und einfühlsam. Sie hängen am Vertrauten, an alten Erinnerungen, meist besteht eine starke Bindung zur Mutter, und sie haben einen starken Familiensinn. Wir bewegen uns hier also in der Welt der Gefühle. Und diese Welt ist in ihrem Reichtum und ihrer schöpferischen Kraft immer fließend und in Bewegung. So wie das Wasser, das Element des Zeichens Krebs, und dessen Herrscher, der Mond, sich immer verändern, so verändert sich auch der Krebs stetig in seinen Gefühlen. Über das Gefühl tritt der Krebsgeborene in Kontakt mit der Umwelt, fließt mit ihr mit, nimmt emotionale Strömungen auf und sucht in ihnen Geborgenheit, Sicherheit, ein Zuhause für seine Gefühle. Es geht dabei darum, durch Innenschau und Selbstreflexion Gefühle zu verarbeiten und so zu innerer Sicherheit und Stabilität zu gelangen. Was aber passiert, wenn die Gefühle das Leben des Krebsgeborenen dominieren? Wenn Launen und Stimmungen das Verhalten bestimmen? Wenn die Gefühle der anderen Menschen ihn nicht mehr bereichern, sondern energetisch verunreinigen? Dann kann der Krebs sich verbittert in seine Schale zurückziehen, er kann melancholisch und unselbstständig, vielleicht sogar kindlich werden. Launisch und emotional instabil flüchtet er dann in seine eigene innere Welt. Emotionale Eigenverantwortung wird in diesem Fall nicht gelebt. Der objektive Blick auf sich und die eigene Gefühlswelt scheint unmöglich, alles und jeder wird nur noch emotional bewertet. Es geht darum zu verstehen, dass man für sich und seine emotionale Geborgenheit selbst Verantwortung übernehmen sollte. Welche Bachblüten können hier helfen, ein Gleichgewicht zwischen Emotionen und der Verantwortung herzustellen?

Bachblüte Nr. 1 für den Krebs: Clematis
Wenn der Krebs sich dem realen Leben entzieht, sich in eine innere Welt der Träume und Wunschvorstellungen zurückzieht, dann ist es sehr schwer, ihn dort zu erreichen, denn die Schale des Krebses ist nicht leicht zu durchbrechen. Helfen kann hier die Bachblüte Clematis. Diese Kletterpflanze wirkt aufhellend auf ein allzu dunkel gefärbtes Mondgemüt. Tagträumer und Realitätsflüchtlinge werden so wieder am realen Leben interessiert, die schöpferische Kraft der Gefühle darf wieder zum Tragen kommen und in ihrer hellen Seite gelebt werden.

Bachblüte Nr. 2 für den Krebs: Honeysuckle
Verhaftet in der eigenen Vergangenheit, die dann eher Blockade als Kraftquelle ist, kann sich der Krebs dem Hier und Jetzt verschlieβen, melancholisch werden und nur noch in vergangenen Gefühlen leben. Auch das sich Trennen von lieb gewonnenen, aber vielleicht inzwischen unnützen Gegenständen, von Beziehungen und Lebensumständen kann schwer fallen. In diesem Fall kann die Bachblüte Honeysuckle helfen, sie trägt zu einer konstruktiven Beschäftigung mit der Vergangenheit bei, die der Gegenwart zuträglich ist, da Erfahrungswerte verarbeitet werden dürfen und so positiv in das Leben eingebunden werden können.

Bachblüte Nr. 3 für den Krebs: Willow
Kindliche Schuldzuweisungen und ein Verweigern von Eigenverantwortung kann es dem Krebs im Leben schwer machen, er ist dann verbittert über die Welt und andere Menschen. Das Gleichgewicht der eigenen Gefühlswelt hängt von der Stimmung und Zuwendung anderer ab und erwächst nicht aus sich selbst. Helfen kann hier die Bachblüte Willow. Sie führt in die Eigenverantwortung, und darum geht es in diesem Fall beim Krebs. Er sollte lernen, seine innere Geborgenheit in sich selbst zu finden und Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen.

Über die Autorin

Katrin Röh

Katrin Röh

Tel. 0039 / 348 / 286 57 35
E-Mail:
Internet: www.katrinroeh.com

Katrin Röh (geboren 1969 in Hamburg) studierte Sprachwissenschaften an der Universität Florenz. Ihre Promotion erlangte sie im Fach ‚Italienische Dialekte’ mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit über toskanische Märchen. Von Juni 2011 bis Januar 2013 absolvierte sie eine Ausbildung in psychologischer Astrologie in der AstroPraxis Hamburg. Sie lebt seit 1989 überwiegend in Italien und ist als selbstständige psychologische Astrologin und Autorin in Florenz und Hamburg tätig. Seit 2012 ist sie Mitglied im Deutschen Astrologen-Verband.

 

Quellennachweis:
Mechthild Scheffer/ Wolf-Dieter Storl: „Die Seelenpflanzen des Edward Bach“, Verlag Hugendubel
Peter Damian: „Astrologie und Bachblüten“, Verlag Goldmann
Brigitte Hamann: „Die zwölf Archetypen“, Verlag Knaur
T.W. Hyne Jones: „Dizionario dei rimedi floreali“, Macro Edizioni

Bachblüten für den Zwilling

 

Von Katrin Röh

Die grundsätzliche Energie der Zwillinge ist geprägt von Kommunikationsfreude, Wissensdurst und geistiger Beweglichkeit. Die Neugier dieses Zeichens lässt das Interesse am aktuellen Geschehen nie ermüden, objektiv und rational werden die Dinge betrachtet und kommentiert. Reiselust, das Sammeln von Informationen und Kontaktfreude sind kennzeichnend. Das, was den Zwilling motiviert, sind seine grenzüberschreitende Wissbegier und der Austausch mit anderen Menschen, wobei sich dieser immer eher auf der intellektuellen Ebene als auf der emotionalen bewegen wird. „Wissen schenkt Sicherheit“ könnte ein Motto der Zwillinge sein, denn natürlich hat dieses Zeichen gemäß seiner Natur mehr als nur ein Motto!

Das astrologische Symbol der zwei Säulen stellt das mögliche innere Dilemma dieses Zeichens dar, denn in ihm leben immer zwei Seiten von allem. Erlöst gelebt bedeutet das zwei sich ergänzende Seiten, unerlöst allerdings hat man es mit zwei gegensätzlichen Seiten zu tun, die nicht so recht zueinander finden wollen. Geist und Emotion sind die beiden Hauptakteure, sie zu vereinen gilt es, damit der Zwilling seine Persönlichkeit erfüllt leben und ausdrücken darf.

Wo liegen nun eventuelle Fallen, in die der Zwillings-Geborene tappen könnte? Aufgeschlossenheit und Neugier sind Eigenschaften, die es gerade in der heutigen Zeit erleichtern, mit den ständigen technologischen Neuheiten, wissenschaftlichen Entdeckungen und globalen Geschehnissen umzugehen. Aber nun stellen wir uns einen Zwillings-Geborenen vor, der nicht in der Lage ist, seine Energien zu bündeln, zu fokussieren und sich auf einige wichtige Dinge zu konzentrieren. Es geht darum zu unterscheiden zwischen dem, was wirklich wichtig ist, und dem, was unwichtig ist. Es geht darum, in die Tiefe zu gehen, nicht an der Oberfläche zu verharren. Es geht darum, auch auf das Herz zu hören, nicht nur auf den Verstand. Welche Bachblüten können helfen?

 

Bachblüte Nr. 1 für den Zwilling: Impatiens

Wenn der Zwilling voller Unruhe und Ungeduld ist, dann kann die Bachblüte Impatiens helfen. Schnelles Denken, das dann auch von anderen Menschen erwartet wird, kann den Zwilling leicht irritierbar machen, er eilt durch das Leben, alles wird oberflächlich gestreift, aber die nötige Genauigkeit und Ruhe im Betrachten und Verstehen der Dinge bleibt auf der Strecke. Dort setzt Impatiens an: diese Blüte schenkt Ruhe und Geduld, so dass die Geschwindigkeit im Denken und Handeln der Zwillinge in Einklang mit einer tiefer gehenden Beschäftigung mit den Dingen stehen darf. Das Tempo der Umwelt wird berücksichtigt, sanft und einfühlsam.

 

Bachblüte Nr. 2 für den Zwilling: Cerato

Manchmal kann der Zwilling in seiner Wissbegierde auch undiszipliniert sein, rücksichtslos rennt er dem Neuesten vom Neuen nach, innerlich gehetzt versucht er der Vielfalt seiner Interessen gerecht zu werden. Hier kann die Bachblüte Cerato helfen: Der undisziplinierte und daher ‚törichte‘ Zwilling, der im Außen dem Wissen und der Neuigkeit hinterher hetzt, sie oberflächlich ansieht und dann alles vielleicht gleich wieder verwirft, darf diese gesammelten Informationen nun auch im Inneren sammeln und verarbeiten, ordnen und verwerten. Lehrend kann der Zwilling nun sein Wissen weitergeben, als Meister und Lehrer für andere und so seinem Wissensdrang und seiner Freude an der Kommunikation Richtung und Inhalt geben.

 

Bachblüte Nr. 3 für den Zwilling: Scieranthus

Wie das astrologische Symbol der zwei Säulen schon zeigt, kann der Zwilling manchmal hin- und hergerissen sein zwischen zwei Möglichkeiten, sich vielleicht in diesem Zwiespalt verlieren. Bei dieser inneren Unentschlossenheit kann die Bachblüte Scleranthus helfen, wieder zu einem inneren Einklang zu kommen, entscheidungsfähig zu werden und zu innerer und dann auch äußerer Eindeutigkeit zu finden.

 

Bachblüte Nr. 4 für den Zwilling: Beech

Mit dem Herzen sprechen, andere Menschen emotional berühren und Gefühle in Worte fassen, das mag dem eher luftbetonten, rationalen und objektiven Zwilling manchmal schwer fallen. Aber darum geht es eigentlich, die beiden Säulen, die in seinem astrologischen Symbol sind, zu vereinen und so die darin enthaltene Dualität konstruktiv zu leben, Kopf und Herz, Wissen und innere Stimme miteinander zu verbinden. Helfen kann hier die Bachblüte Beech. Sie vermag Verständnis, echte Toleranz und Mitgefühl zu wecken, der Zwilling darf also mitfühlen, während er spricht, andere Gedankengänge tolerieren und aufnehmen.

Das alles kann dann in einem allumfassenden Verständnis münden.

 

Katrin RöKontakt:  Katrin Röh

0039 / 348 / 286 57 35

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Internet: www.katrinroeh.com

Link: https://www.facebook.com/notes/dav-deutscher-astrologenverband/widder-und-bachbl%C3%BCten/635399586533422

 

Katrin Röh (geboren 1969 in Hamburg), studierte Sprachwissenschaften an der Universität Florenz. Ihre Promotion erlangte sie im Fach ‚Italienische Dialekte’ mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit über toskanische Märchen. Von Juni 2011 bis Januar 2013 absolvierte sie eine Ausbildung in psychologischer Astrologie in der AstroPraxis Hamburg. Sie lebt seit 1989 überwiegend in Italien und ist als selbstständige psychologische Astrologin und Autorin in Florenz und Hamburg tätig. Seit 2012 ist sie Mitglied im Deutschen Astrologen-Verband.

Quellennachweis:

Mechthild Scheffer/ Wolf-Dieter Storl: „Die Seelenpflanzen des Edward Bach“, Verlag Hugendubel

Mechthild Scheffer: „Original Bachblütentherapie, Jungjohann Verlagsgesellschaft

Peter Damian: „Astrologie und Bachblüten“, Verlag Goldmann

Brigitte Hamann: „Die zwölf Archetypen“, Verlag Knaur

 

 

 

Bachblüten für den Stier

 

Von Katrin Röh

Grüne, satte Wiesen, der reiche Duft der Natur, der sich nun Tag für Tag entfaltet, das frische Blattwerk an den Bäumen und Büschen, all das verführt dazu innezuhalten, den Frühling in seinem Reichtum zu spüren. Dort, wo der Widder eben noch vorbeistürmte, hält der Stier nun inne, genießt mit allen Sinnen, möchte erhalten, konsolidieren und besitzen.

Pragmatisch und realistisch geht der Stiergeborene an seine Vorhaben heran, einen einmal eingeschlagenen Weg verfolgt er unbeirrbar. Es geht ihm nicht darum, Neues zu entdecken, sondern Entdecktes möglichst nutzbringend zu verwerten. Alles, was Wert und Besitz verspricht, wird der Stier für gut befinden. Er ist auch bereit, die Verantwortung zu übernehmen für das, was er besitzt, sich zu binden und dort zu bleiben, wo er Fuß gefasst hat.

Produktivität und Vermehrung schenken dem Stiergeborenen Lebenssinn, sich in seiner körperlich-sinnlichen Dimension zu erfahren, schenkt ihm Lebensfreude. Der Stiergeborene braucht seine „Herde“, der er sich zugehörig fühlen darf, das kann die eigene Familie sein, die enge Freundesgruppe, Menschen, die er versorgt und denen er nahe ist.

Mehr als geistige Nähe ist dem Stiergeborenen die körperliche Nähe wichtig, er muss die Menschen um sich herum spüren, darüber nimmt er ihre Schwingungen auf und weiß intuitiv, wie es ihnen geht, ohne viele Worte oder geistige Akrobatik. Überhaupt liebt es der Stier zu wissen, woran er ist: Visionen, Ideen, Exzentrik und Schwärmerei sind ihm fremd und suspekt. Er braucht Klarheit, Umsetzung und konkretes Handeln.

Ebenso wie er seine Versprechen hält, erwartet er das auch von anderen. Es gibt wohl kein zuverlässigeres und solideres Sternzeichen. Mit  Unzuverlässigkeit und Kurswechseln kann der Stiergeborene nur schwer umgehen, alles Neue wird Zeit brauchen, bis es seinen Weg in das Leben des Stiers gefunden hat. Und seinen Platz findet das Neue dort auch nur, wenn es dem Stier Ertrag bringend erscheint. 

Das, was der Stier sich erarbeitet hat, ist ihm heilig.  Es ist die Basis seines Selbstwertes, verliert er, was er besitzt, dann braucht er lange, um seinen Selbstwert wieder aufzubauen. Seine inneren Wurzeln gründen in dem Boden des materiellen Besitzes, ohne ihn ist er wurzellos und verliert den Halt.

Eigentlich ist der Stiergeborene ein friedliebender Mensch, er kämpft eher, indem er passiven Widerstand leistet oder taktisch vorgeht, anstatt eine offene Konfrontation zu provozieren. Gern erreicht er Dinge mit Diplomatie – über das Tierkreiszeichen Stier herrscht die Venus mit ihrem Sinn für das Schöne und Harmonische. Ebenso lange, wie es braucht, einen Stier wütend zu machen, dauert es, bis seine Wut verraucht ist. Dann kann der Stiergeborene durchaus zerstörerisch sein, alles niederwalzen, was sich ihm in den Weg stellt. In diesem Fall sollte man tunlichst vermeiden, seinen Weg zu kreuzen.

Besitzen und Erhalten von materiellen Werten, das Bewahren von Traditionen und Altbekanntem kann aber auch dazu führen, dass der Stiergeborene irgendwann starr und unbeweglich wird, seine geliebte „Herde“ weiterzieht und ihn in seinem Eigensinn und seiner Unflexibilität alleine lässt. Melancholie und depressive Verstimmungen können dann Fuß fassen, als Reaktion wird der Stier vielleicht zunächst in noch mehr materielle Sicherheit flüchten, sich noch mehr einmauern, seine Schutzwälle aus Besitz noch höher errichten.

 

Bachblüte Nr. 1 für den Stier: Gentian

Isolation und Einsamkeit sind für den Stiergebornen fast so schlimm wie der Verlust seines Besitzes, definiert er doch seinen Selbstwert auch darüber, dass er sich um andere Menschen kümmern kann, sie versorgen darf. Die Bachblüte Gentian löst solche Blockaden und Verhärtungen. Innere Schwere und Mutlosigkeit weichen einer positiven Lebenseinstellung, so dass die Freude am Leben und dessen sinnlichen Eindrücken wieder Raum erhält. 

Bachblüte Nr. 2 für den Stier: Chestnut Bud

Traditionen zu erhalten, in ihnen zu leben, schenkt dem Stiergeborenen Sicherheit. Das Altbekannte birgt keine Überraschungen, ist keine Bedrohung. Allerdings kann so auch keine Erneuerung stattfinden. Das kann auch bedeuten, dass alte Fehler wieder und wieder gemacht werden, der Stiergeborene nicht aus seinen eingefahrenen Mustern herausfindet. Die Bachblüte Chestnut Bud hilft, Erfahrungen zu verarbeiten, sie nicht einfach beiseite zu schieben, sondern ihren Wert konstruktiv umzusetzen, um die Dinge positiv zu verändern. Diese Blüte steht für die Fähigkeit, Neues anzunehmen und umzusetzen. Sie steht dafür, sich selbst mit der äußeren Realität und ihren Möglichkeiten konstruktiv und produktiv zu verbinden.

Bachblüte Nr. 3 für den Stier: Chicory

Wenn materieller Besitz zur einzigen Grundlage des eigenen Selbstwertes wird, dann kann es dazu führen, dass der Stiergeborene alles dafür tut, um diesen Besitz zu erhalten und ihn als Machtmittel zu benutzen. In diesem Fall kann der Stier manipulierend und besitzergreifend werden. Das muss nicht bewusst geschehen, aber dennoch ist der Drang, andere über den eigenen materiellen Besitz zu beherrschen, so stark, dass ein Missbrauch dieser vermeintlichen Macht stattfinden kann. Die Bachblüte Chicory wandelt diese Persönlichkeitsanteile um. Nun können Gefühle spontan ausgedrückt werden, ohne als Mittel zum Zweck benutzt zu werden, eigene Bedürfnisse werden besser erkannt und es ist keine Manipulation mehr nötig, um das zu bekommen, was man möchte. Materielle Zuwendung anderen Menschen gegenüber findet nun wieder aus ehrlicher Zuneigung und aus dem Wunsch zu helfen statt. Die Ängste, die zuvor dazu geführt haben könnten, dass der Stiergeborene seine umsorgende Natur destruktiv in Form von Manipulation und Machtgebaren lebt, schwinden. Der Stier darf sich anderen Menschen jetzt wieder in seiner ver- und umsorgenden Liebe zeigen.

 

Kontakt:  Katrin Röh

Telefon: 0039 / 348 / 286 57 35

E-Mail:

Internet: www.katrinroeh.com

 Link: https://www.facebook.com/notes/dav-deutscher-astrologenverband/widder-und-bachbl%C3%BCten/635399586533422

 

Katrin Röh (geboren 1969 in Hamburg) studierte Sprachwissenschaften an der Universität Florenz. Ihre Promotion erlangte sie im Fach ‚Italienische Dialekte’ mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit über toskanische Märchen. Von Juni 2011 bis Januar 2013 absolvierte sie eine Ausbildung in psychologischer Astrologie in der AstroPraxis Hamburg. Sie lebt seit 1989 überwiegend in Italien und ist als selbstständige psychologische Astrologin und Autorin in Florenz und Hamburg tätig. Seit 2012 ist sie Mitglied im Deutschen Astrologen-Verband.

Quellennachweis:

Mechthild Scheffer/ Wolf-Dieter Storl: „Die Seelenpflanzen des Edward Bach“, Verlag Hugendubel

Mechthild Scheffer: „Original Bachblütentherapie, Jungjohann Verlagsgesellschaft

Peter Damian: „Astrologie und Bachblüten“, Verlag Goldmann

Brigitte Hamann: „Die zwölf Archetypen“, Verlag Knaur

T.W. Hyne Jones: „Dizionario dei rimedi floreali“, Macro Edizioni

Renzo Baldini´: „Trattato tecnico di astrologia”, Hoepli

Michael Roscher: „Das Astrologiebuch”, Chiron Verlag

 

 

Bachblüten für den Widder

 

Von Katrin Röh

Der Widder bildet den Anfang des Tierkreises: Sein Zeichen beginnt am Tag des Frühlingsanfangs. Es ist der Moment des Frühlingsäquinoktiums, die Tage werden wieder länger, man spürt förmlich die Natur vibrieren, voller Energie und bereit zum Aufbruch in einen neuen Wachstumszyklus. Der Widder wird dem Aszendenten und dem 1. Haus zugeordnet, sein Herrscher ist Mars.

Schon die Aufzählung dieser Horoskopenergien, die alle für Tatkraft, Selbstdurchsetzung und Willen stehen, lässt einen spüren, wie viel Energie und Lebenskraft in diesem Zeichen stecken. Hier geht es um das Lebensmotto „Ich will und ich beginne“. Der Widder hat noch nichts, worauf er zurückblicken kann, alles ist neu, will erobert werden. Erst das nachfolgende Zeichen Stier wird sich um den Erhalt des Erreichten kümmern, wird für Beständigkeit sorgen.

Für den Widder ist der Weg das Ziel, hat er es erreicht, ist es auch schnell wieder vergessen, warten doch noch so viel mehr Ziele auf ihn! Um die Konsolidierung des Erreichten können sich dann andere kümmern, der Widder selber stürmt weiter. Der Widder-Geborene kann punktuell viel Energie aufbringen, um seine Ziele zu erreichen, allerdings kann es dann an Ausdauer und Beständigkeit mangeln und so manche Aktion, begonnen voller Begeisterung, entpuppt sich möglicherweise als Strohfeuer. Voller Mut stürzt sich der Widder ins Abenteuer und in die Zukunft. Direkt und unverstellt beschreitet er seinen Lebensweg, er kennt keine Umwege, will vorankommen. Routine und Verpflichtungen, die ihn in ein Korsett zwingen, sind ihm zuwider, scheinen sie ihm doch den Blick auf die unzähligen Möglichkeiten, die das Leben bietet, zu verstellen.

Widder ist ein kardinales Feuerzeichen, das heißt, es vereint die Energie des Beginnens mit der des Brennens vor Leidenschaft für eine Sache, für das Leben. Feuer brennt aber nicht von allein, es braucht Brennstoff und dieser sind für den Widder Visionen, die Gedanken an das, was kommt und an die Perspektiven der Zukunft. Von außen betrachtet, scheint das Handeln des Widder-Geborenen immer  „kurz vor knapp“ , als würde er alles bis aufs Letzte ausreizen, nur um dann, kurz bevor der Faden reißt, mit einem charmanten Lächeln und voller Herzenswärme jede eventuell drohende Gefahr abzuwenden.

Die Herausforderung für den Widder-Geborenen – das gilt in abgeschwächter Form allerdings auch für die anderen beiden Feuerzeichen Löwe und Schütze – ist es, sich selbst zu leben und zu verwirklichen, ohne dabei seine Mitmenschen aus den Augen zu verlieren. Sind diese langsamer als er – und in der Regel sind sie das, allein weil es fast unmöglich ist, beim Lebenstempo der Widder über längere Zeit mitzuhalten –, so sollte er nicht ungeduldig werden, sondern die Anderen in ihren Eigenschaften akzeptieren. Das wird ihm möglich sein, sobald er sich selbst und seine Antriebskraft versteht und lernt, dieses ungeheure Kraftpotenzial konstruktiv und zielgerichtet zu kanalisieren. Dazu muss er innehalten – etwas, das dem Widder zunächst fremd ist – und auch die verborgenen Seiten in sich wahrnehmen und dann verstehen. Nur so kann der Widder-geborene zu seiner innersten Herzensweisheit finden, die ihn zu dem besonderen Menschen macht, der er ist.

Die Tatkraft und der hohe Energiepegel des Widders, sein Wille zur Selbstdurchsetzung können aber auch zu Ungeduld, Rücksichtslosigkeit, Zorn und Aggression führen, wenn sie nicht sinnvoll eingesetzt werden. Wurzellosigkeit kann zu Heimatlosigkeit führen, Einsamkeit kann das Ergebnis sein, wenn man durch das eigene Leben hetzt, ohne sich die Zeit für andere Menschen und die Bedürfnisse des eigenen Herzens zu nehmen.

Nicht selten sind Widder-Geborene in der zweiten Lebenshälfte dann allein, denn alle Weggefährten sind ihnen unterwegs abhanden gekommen. In seiner Ungeduld und der Fokussierung auf seine Visionen und fernen Ziele hat der Widder vergessen, sich auch um Gefühle zu kümmern, sowohl um die eigenen als auch um die der Menschen, die ihm am nächsten stehen.

 

Bachblüte Nr. 1 für den Widder: Impatiens 

Die Bachblüte Impatiens verwandelt Ungeduld, Reizbarkeit und voreiliges Handeln und Denken in Geduld, innere Ruhe und Überlegtheit. Der Widder-Geborene darf nun seine Mitmenschen in ihren verschiedenen Lebensrhythmen erkennen und akzeptieren, Verständnis für sie entwickeln. Und auch innere Anspannungen, die sich in Spannungsschmerzen im Kieferbereich, Rücken, Nacken oder nervösen Gesten und Ticks äußern können, dürfen sich dank Impatiens lösen.

 

Bachblüte Nr. 2 für den Widder: Holly

Wenn das gesunde Aggressionspotenzial sich in Wut und Jähzorn verwandelt, da es nicht konstruktiv kanalisiert wird, dann hilft die Bachblüte Holly. Negative Gefühle wie Misstrauen, Hass, Neid und Eifersucht können unterdrückter und nicht gelebter Willensäußerung entspringen. Holly schenkt tieferes Verständnis für sich selbst und für andere, der Blickwinkel erweitert sich und das Herz öffnet sich. Das hohe kreative Potenzial, das der Widder-Geborene in sich trägt, kann sich nun entfalten, seine Willenskraft und Lebensenergie findet so einen schöpferischen Ausdruck.

 

Bachblüte Nr. 3 für den Widder: Vervain 

Der Widder ist begeisterungsfähig und immer bereit, sich für seine Visionen und Projekte mit voller Kraft einzusetzen. Das kann aber auch dazu führen, dass er Raubbau mit sich und seinem unerschöpflich scheinenden Energiereservoir betreibt. Dann kann dieser Übereifer zu Reizbarkeit führen, die sich dann ungefiltert in seinem Umfeld entlädt. Und auch der Widder selbst leidet dann unter Verspannungen und einer inneren Unruhe, die kaum noch zu handeln ist. Die Bachblüte Vervain hilft, diese Begeisterungsfähigkeit zu kanalisieren und positiv für sich und andere zu nutzen, ohne die eigenen Kraftreserven aufzubrauchen. Diese Energie kann dann wieder lohnend eingesetzt werden für eine sinnvolle und nutzbringende Aufgabe.

 

Katrin RöKontakt:  Katrin Röh

0039 / 348 / 286 57 35

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Internet: www.katrinroeh.com

Link: https://www.facebook.com/notes/dav-deutscher-astrologenverband/widder-und-bachbl%C3%BCten/635399586533422

 

Katrin Röh (geboren 1969 in Hamburg), studierte Sprachwissenschaften an der Universität Florenz. Ihre Promotion erlangte sie im Fach ‚Italienische Dialekte’ mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit über toskanische Märchen. Von Juni 2011 bis Januar 2013 absolvierte sie eine Ausbildung in psychologischer Astrologie in der AstroPraxis Hamburg. Sie lebt seit 1989 überwiegend in Italien und ist als selbstständige psychologische Astrologin und Autorin in Florenz und Hamburg tätig. Seit 2012 ist sie Mitglied im Deutschen Astrologen-Verband.

Quellennachweis:

Mechthild Scheffer/ Wolf-Dieter Storl: „Die Seelenpflanzen des Edward Bach“, Verlag Hugendubel

Mechthild Scheffer: „Original Bachblütentherapie, Jungjohann Verlagsgesellschaft

Peter Damian: „Astrologie und Bachblüten“, Verlag Goldmann

Brigitte Hamann: „Die zwölf Archetypen“, Verlag Knaur

T.W. Hyne Jones: „Dizionario dei rimedi floreali“, Macro Edizioni

Renzo Baldini:  „Trattato tecnico di astrologia”, Hoepli

Michael Roscher: „Das Astrologiebuch”, Chiron Verlag