ASTROLOGIE: Astrologische Beratung, Astrologie-Ausbildungen und astrologisches Wissen beim Deutschen Astrologen-Verband e.V.


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Das aktive Planetensystem

 

Teil 1: Die mystischen Kräfte des Kosmos

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Planeten sowie Monde, Asteroiden, Kometen und die Erde: Sie alle bilden gemeinsam mit der Sonne das sogenannte Sonnen- oder Planetensystem. Als Niels Bohr 1913 sein Atommodell als Weiterentwicklung des Modells von Ernest Rutherford der physikalischen Öffentlichkeit vorstellte - ein positiver Kern umkreist von negativen Elektronen - sagte man schnell: „Wie unser Planetensystem!“ lmmerhin besteht die gesamte vielfältige Materie aus solchen „Mini-Planetensystemen“.

lm Periodensystem der Elemente finden wir eine Fülle verschiedener materieller Stoffe mit sehr unterschiedlichem Charakter, die aber alle aus einem Atomkern (Protonen und Neutronen) und diesen umkreisende Elektronen unterschiedlicher Zahl und Bahnkonfiguration zusammengesetzt sind. Es ist wirklich staunenswert, dass der atomare Bau verschiedener Konstellationen von gleichen Grundelementen mal zu Sauerstoff mal zu Kohle oder Kupfer führt. Das heißt, die „Phantasie“ des gleichen Grundsystems führt zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen.

 

Eine Kraft, die Neues, Entscheidendes für den Aufbau der Welt leistet

Wir erkennen eine beachtliche Zahl von Parallelen zwischen dem Atomaufbau und dem Planetensystem. Dass gewisse Teile (Elektronen, Planeten) einen zentralen Kern (Protonen, Sonne) umkreisen, ist die wohl engste Verwandtschaft. Wir wissen viel über die physikalischen Kräfteverhältnisse im Atom. Was wir aber scheinbar nicht wissen, ist der Vorgang, wie aus gleichen Einzelteilen (Protonen, Neutronen, Elektronen) nur durch unterschiedliche Zusammensetzung etwa 1oo im Periodensystem geordnete Elemente entstehen. lst das etwa auch ein „mystischer“ Vorgang - ähnlich wie die Astrologie des Planetensystems immer noch „mystisch“ ist? Es lässt sich so leicht ein Zusammenhang daraus konstruieren, dass die Atome in ihrer unendlichen Vielzahl die gesamte Materie aufbauen, die wiederum das Material für Sonne und Planeten ist, deren System Leben erschafft.

Jedenfalls scheint sowohl im atomaren als auch im planetaren Bahnsystem eine Kraft zu schlummern, die Neues, Entscheidendes für den Aufbau der Welt leistet! Planetensystem und Atom sind in der Natur die einzigen Systeme mit Kreischarakter, deren auf Kreisbahnen rotierenden Elementen (Planeten, Elektronen) eine stabile Radialbeschleunigung zuteilwird. Gleichzeitig bildet sich eine nach außen ziehende Fliehkraft, sodass die kreisenden Elemente nicht auf ihren Kern fallen. Beide einander entgegengesetzten Kräfte sorgen für Gleichgewicht des Teilchens (Elektron, Planet) auf einer stabilen Kreisbahn, sodass dem kreisenden Element keine Energieänderung zu Teil wird. Für das kreisende Teilchen ist die Summe der Kräfte gleich null. Anziehungskraft vom Kern und Fliehkraft des kreisenden Teilchens sind aber vorhanden und bilden ein Paar, das - so könnte man es sehen - ein außerphysikalisches Energieniveau bildet. Sollte hiermit die jeweils „neue Welt“ geschaffen werden?

Oder wird mit der Schöpfung von Materie und Leben die Grenze der Physik bereits überschritten? An der Existenz der Materie zweifelt wohl niemand, obwohl die Ursache der Entstehung der Materie aus Elementarteilchen unbekannt ist. Da die Naturwissenschaften vielfach die Astrologie ablehnen wegen der nicht bekannten Ursachen der von ihr postulierten Zusammenhänge, müssten sie eigentlich auch die Existenz der Materie in Abrede stellen. Das kling wie ein schlechter Witz! Oder umgekehrt: die Astrologie anerkennen.

Eine weitere Möglichkeit des Kräftespiels zwischen radialer Anziehungskraft und Fliehkraft sei hier kurz angesprochen: Da sich freie positive (Protonen) und negative (Elektronen) Ladungen im Universum bewegen, die nur eine kurze kreisförmige Begegnung haben, also kein stabiles Kreissystem bilden, kann es zu kurzen „Energieblitzen“ kommen, die in summa die kosmische dunkle Energie (Materie) schaffen.

 

Ein „astrologisches Molekül“ ist entstanden

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Aus heutiger Sicht verdanken wir das höhere Leben einmal dem „mystischen“ Aufbau der Materie und zum anderen der geistigen Belebung durch die „mystischen“ Kräfte des Planetensystems. Das kreisende Elektronensystem baut die große Vielfalt der Materie (wie?), und die aus dieser Materie geformten Planeten, die denselben Kräften folgen, bauen Leben (wie?), das ohne eine gewisse Vielfalt der Materie nicht existieren könnte. Körper und Geist sind zusammen, ein Lebewesen existiert. Man könnte seiner Phantasie freien Lauf lassen und an eine weitere Analogie denken: lm Mikrokosmos finden sich passende Atome zur Bildung von Molekülen zusammen, die die wesentliche Basis der vielfältigen Natur der Materie sind. Und im menschlichen Bereich? Da finden sich lndividuen zusammen, deren Horoskope sie zu echter Zusammengehörigkeit führen: großes Verstehen und Liebe, erfolgreiche Zusammenarbeit etc. Man gehört einfach zusammen! Ein „astrologisches Molekül“ ist entstanden.

Die Behauptung lautet, dass die Vernetzung der planetaren Subsysteme, die zeitlichen Verläufen unterliegt (analog zu irdischen Systemen!) zu den seit Jahrtausenden erkannten Grundregeln der Astrologie führt. Letztere haben im Laufe der Zeit Metamorphosen erlebt, sind aber im Kern unverändert. Das Planetensystem, dem man die astrologische Funktion absprechen würde (wie es vielfach geschieht), wäre nach meiner Kenntnis das einzige aus miteinander vernetzten Subsystemen bestehende Gesamtsystem ohne Wirkung und Funktion! Wie wahrscheinlich ist das? Von einer Fülle von Beobachtungen ausgehend, kann man wohl zwei Richtungen von Erklärungsversuchen unterscheiden:

  1. Die funktionierenden Kräfte sind physikalischer Natur und liegen im Bereich der bekannten Naturvorgänge verborgen.
  1. Es handelt sich um übersinnlich-mystische Vorgänge.

 

Dem Autor ist an einem weiteren Austausch und Diskussion seiner Ausführungen sehr gelegen. Interessenten mögen sich telefonisch melden unter: 08106 / 8619

Über den Autor

Dr. lng. Gerd Landauer (Jahrgang 1926) promovierte über die Wechselwirkung der elektromagnetischen Welle mit dem Elektronenstrahl. Von 1958 bis 1967 arbeitete er unter der Leitung von Nobelpreisträger Werner Heisenberg im Max-Planck-lnstitut über Plasmaphysik. Von 1970 bis 1989 war er als stellvertretender lnstitutsleiter bei der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt tätig.

 

Kommentare (1)

  1. Josef Wagner

Hallo Herr Landauer, ich finde Ihre Arbeiten sehr interessant. Das sind Fragen, die auch mich bewegen, und so habe ich im Mitgliederforum dazu einige Gedanken niedergelegt, ausgehend von der griechischen Elementenlehre bis zu den modernen...

Hallo Herr Landauer, ich finde Ihre Arbeiten sehr interessant. Das sind Fragen, die auch mich bewegen, und so habe ich im Mitgliederforum dazu einige Gedanken niedergelegt, ausgehend von der griechischen Elementenlehre bis zu den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Zeitqualität entstehen und erklärt werden könnte.

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