ASTROLOGIE: Astrologische Beratung, Astrologie-Ausbildungen und astrologisches Wissen beim Deutschen Astrologen-Verband e.V.

Eine Brücke ins 3. Jahrtausend

Zur Theorie der Wellenastrologie (Serie, Teil 1)

 

Von Hellgard Nitsche

Was ist die Wellenastrologie? Schwingungen, Wellen, Rhythmen sind Schlüsselworte unserer Zeit. Die moderne Physik betrachtet inzwischen den Kosmos als großes Schwingungsgebilde und bestätigt damit altes esoterisches Wissen. Der Gedanke „Alles ist Schwingung“ und „Wie oben, so unten“ gehört zum alten „hermetischen“ Wissen, geht auf den geheimnisvollen Priester und Eingeweihten Hermes Trismegistos zurück und ist im astrologischen Denken fest verankert. Das war auch der gedankliche Ausgangspunkt für die Wellentheorie: Wenn das Planetensystem als großes Schwingungsgebilde aufgefasst werden kann, müsste es logischerweise mit einer Wellenfunktion beschrieben werden können.

Die Wellenfunktion, die der Wellenastrologie zugrunde liegt, beruht auf einer nichtlinearen Gravitationstheorie des Planetensystems. Die Planeten können auch als nichtlineare Oszillatoren betrachtet werden. Die Planeten korrelieren mit nichtlinear gekoppelten Oszillatorenklassen im Menschen. Diese Wechselwirkungen haben sich im Laufe der Evolution herausgebildet. Durch die nichtlinearen Schwingungen des planetaren Gravitationsfeldes entstehen höhere Schwingungen, die in die Schwingungen des Menschen hinein reichen und dort Wechselwirkungen im seelischen und körperlichen Bereich bewirken.

Planetare Korrelationen sind Wechselwirkungen im Gravitationsfeld des Solarsystems. Diese Wechselwirkungen sind komplex und nichtlinear. Die astrologiche Wellentheorie ist ein mathematisches Modell der in der Astrologie üblichen Interpretation der Planetenkonstellationen. Dieses mathematische Modell beruht auf einer Fourier-Analyse der klassischen Darstellung der Planeten. Basis der mathematischen Bewertung bilden die Fibonacci-Zahlenreihe und der Goldene Schnitt.

Die Fibonacci-Zahlenreihe spielt in der Natur und in der Evolution eine wesentliche Rolle und wurde nach dem bedeutenden italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci benannt, der damit im Jahr 1202 das Wachstum einer Kaninchenpopulation beschrieb. Es handelt sich um eine unendliche Folge von Zahlen, bei der die Summe zweier benachbarter Zahlen die unmittelbar folgende Zahl ergibt: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89 … Bekannt war diese Zahlenfolge aber bereits in der Antike, in Griechenland, in Indien und auch bei den arabischen Mathematikern. Die Fibonacci-Zahlenreihe findet sich vielfach in der Natur, zum Beispiel bei Pflanzen, die in der Anordnung ihrer Blätter und anderer Pflanzenteile Spiralen gebildet haben. Dazu gehören zum Beispiel die Sonnenblume, die Köpfe der Silberdistel, die Schuppen der Fichtenzapfen, der Ananasfrüchte.

Johannes Kepler (1571 – 1630) erkannte die Fibonacci-Zahlen als eine Zahlenfolge, die sich an den Goldenen Schnitt annähern. Der Goldene Schnitt spielt in der Evolution eine große Rolle; in ihm spiegeln sich Harmonie und Vollkommenheit wider.

Die Wellenastrologie hat somit einen naturwissenschaftlichen Ansatz und ist eine Möglichkeit, bewährtes astrologisches Erfahrungswissen und moderne naturwissenschaftliche Methoden zu vereinen. Damit könnte die Wellenastrologie eine Brückenfunktion ins 3. Jahrtausend übernehmen. Die Wellenastrologie ist schulübergreifend und stellt eine Ergänzung und Erweiterung für jede astrologische Methode dar. Sie besticht durch eine moderne Anschaulichkeit und kann deshalb sehr gut in der astrologischen Beratungspraxis eingesetzt werden.

Die astrologische Wellentheorie ermöglicht die Entwicklung weiterführender astrologischer Methoden. Dazu gehören auch neuartige Darstellungen des Horoskops, der Transite, der Rhythmen in der Biografie und die Darstellung des Geburtshoroskops in den Spektralfarben. Zu jedem Bereich der Wellenastrologie gibt es praktisch gut einsetzbare Computerprogramme, die im Institut für Wellenastrologie (Grosselfingen) und künftig auch beim Verlag astronova (Tübingen) erhältlich sind. Die Planeten verstehen wir als Urprinzipien, die auf allen Ebenen unserer Wirklichkeit zu finden sind.

 

Warum entspricht die Wellenastrologie dem Zeitgeist?

Wir leben in einer Zeit, in der altes Geheimwissen in verschiedenen Bereichen durch naturwissenschaftliche Erkenntnisse bestätigt wird. Der Kosmos wird auch in der modernen Physik als großes Schwingungsgebilde betrachtet, in dem jeder Planet mit jedem anderen in einer Beziehung steht. Schwingungen sind Wellen, können als Frequenzen ausgedrückt werden und sind Bestandteil unseres Alltags. Denken wir an Radiowellen, Funkwellen, Mikrowellen, Fernsehwellen, Röntgenstrahlen, Infrarot- und Ultraviolettstrahlung, kosmische Höhenstrahlung usw. Nur einen ganz schmalen Ausschnitt aus dem Wellenband können wir mit den menschlichen Möglichkeiten wahrnehmen. Das sind der Bereich zwischen 380 bis 780 Nanometern als das sichtbare Lichtspektrum und die Klangwellen, die wir hören können sowie die Infrarotstrahlung, die wir als Wärme spüren. Für alle anderen Wellen brauchen wir Geräte, auf denen in der Regel eine einfache oder auch manchmal eine doppelte Wellenlinie zu sehen ist: das Symbol des Tierkreiszeichens Wassermann.

Wir befinden uns als Menschheit im Übergang in das Wassermann-Zeitalter  und  damit in einer neuen geistigen Dimension, wo Schwingungen einen neuen Stellenwert erhalten. Die Zeit ist also reif für eine Astrologie, die deutlich auf dem Schwingungs-Charakter der Planeten, auf dem Wellenprinzip des Kosmos beruht. Nach Arthur Schult hat das Wassermann-Prinzip als Nachtherrscher das Urprinzip Saturn. Bis zur Entdeckung des Uranus 1781 war Saturn dem Tierkreiszeichen Wassermann zugeordnet. Uranus als Tagherrscher symbolisiert die Veränderungen, die Beschleunigung des Lebens, die technischen und naturwissenschaftlichen Entdeckungen und Umwälzungen, die gesellschaftlichen Revolutionen und auch chaotische Entwicklungen. Wellenastrologie ist eine astrologische Methode, die dem Uranus-Prinzip entspricht und dabei die traditionelle Astrologie (Saturn) ergänzt. Deshalb war die Zeit reif für die Entwicklung einer astrologischen Wellentheorie.

 

Zur Entdeckung der Wellenastrologie

Anfang der 1990er Jahre hatten wir die Absicht, eine individuelle Farbtherapie zu entwickeln. Es tauchte der Gedanke auf, das Geburtshoroskop als Schwingungsgebilde zu untersuchen und in Farbschwingungen umzuwandeln, getreu dem Grundsatz: „Alles ist Schwingung.“ In Rahmen dieser Forschungen hat Dr. Michael Nitsche die Wellenastrologie entdeckt. Er ist Physiker und hatte Jahre vorher bereits über die Abbildungs-Eigenschaften des nichtkohärenten Lichts promoviert und seither diese Themen immer wieder aufgegriffen. Dabei ist die Darstellung des Horoskops als Schwingungsmodell entstanden, in dem jeder Planet mit jedem in eine Beziehung gesetzt wurde. Das war die Geburtsstunde der Wellenastrologie. Er erkannte, dass die Darstellung des Horoskops als Welle für die Astrologie ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Bausteine der Wellenastrologie

Die Wellenastrologie besteht bisher aus fünf Bausteinen bzw. Teilbereichen, die als

Computer-Programme vorliegen. Diese Programme sind so aufgebaut, dass sie besonders gut in der Beratungspraxis eingesetzt werden können.  

1.   Das Horoskop als Matrix

2.   Transitkurven

3.   Zeitqualität

4.   Biografische Rhythmen

5.   Astrale Farbpsychologie

Der wellenastrologische Partnervergleich ist noch in Bearbeitung.

 

Zur Anwendung der Wellenastrologie

Die Wellenastrologie ist nicht an eine bestimmte astrologische Methode gebunden, sondern dient als Ergänzung für jede astrologische Richtung. Für eine Beratung verwende ich die bekannte Darstellungsart des Horoskops, die traditionellen Analysemethoden und zusätzlich wellenastrologische Methoden, welche ganz neue Denkansätze, Interpretationen und bildhafte Darstellungen ermöglichen. Die bildhaften Darstellungen – wie Transitkurven, Stärken und Spannungen der Planeten, Farbhoroskop, Grafiken zur Zeitqualität oder zu den biografischen Rhythmen – geben oft schnelle Erkenntnisse für die astrologische Beratung.

 

Kontakt: Dr. Hellgard Nitsche
Institut für Wellenastrologie
Bachstraße 13
72415 Grosselfingen
Tel.: 09476 / 91238
E-Mail:

Internet: www.wellenastrologie.com

 

Dr. Hellgard Nitsche (geb.1949) studierte zunächst Jura und war mehrere Jahre juristisch tätig (Praxis, Lehre, Forschung). Mit Mitte 30 absolvierte sie ein Psychologiestudium mit anschließender psychotherapeutischer Ausbildung, damals begann auch ihr Interesse für Astrologie. Seit 1990 arbeitet sie in eigener Praxis als ganzheitliche Lebensberaterin. Weiterbildungen erfolgten auch in Hypnotherapie nach Milton Erickson und in Katathym-imaginativer Psychotherapie. Mit ihrem Mann, dem Physiker Dr. Michael Nitsche, leitet sie das Institut für Wellenastrologie in Grosselfingen.

 

Dr. Michael Nitsche (geb.1946) promovierte nach dem Physik-Studium über die Abbildungseigenschaften mit partiell-kohärentem Licht. Forschungen zur Fluktuation des planetaren Gravitationsfeldes stellte er auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kongressen der Geophysik vor. Die daraus abgeleitete nichtlineare Theorie der Wechselwirkungen mit den Fluktuationen des Gravitationsfeldes eignet sich auch zur Beschreibung der Astrologie. Daraus entstand die Wellenastrologie, an der Michael Nitsche zusammen mit seiner Frau seit Jahren weiter arbeitet. Zur Darstellung der Zeitqualität, der Transitkurven, der Horoskopmatrix sowie der astralen Farbpsychologie entwickelte er Computerprogramme, welche über die Homepage www.wellenastrologie.com erworben werden können.

 

Buchtipp

Hellgard Nitsche: „Farben und Planeten“.
Einführung in eine wellenastrologische
Farbtheorie und Farbpsychologie.
Hardcover, Großformat
172 Seiten: 172, 187 farbige Bilder
34,90 EUR

erhältlich bei:  astronova

 

 

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