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Bachblüten für den Stier

 

Von Katrin Röh

Grüne, satte Wiesen, der reiche Duft der Natur, der sich nun Tag für Tag entfaltet, das frische Blattwerk an den Bäumen und Büschen, all das verführt dazu innezuhalten, den Frühling in seinem Reichtum zu spüren. Dort, wo der Widder eben noch vorbeistürmte, hält der Stier nun inne, genießt mit allen Sinnen, möchte erhalten, konsolidieren und besitzen.

Pragmatisch und realistisch geht der Stiergeborene an seine Vorhaben heran, einen einmal eingeschlagenen Weg verfolgt er unbeirrbar. Es geht ihm nicht darum, Neues zu entdecken, sondern Entdecktes möglichst nutzbringend zu verwerten. Alles, was Wert und Besitz verspricht, wird der Stier für gut befinden. Er ist auch bereit, die Verantwortung zu übernehmen für das, was er besitzt, sich zu binden und dort zu bleiben, wo er Fuß gefasst hat.

Produktivität und Vermehrung schenken dem Stiergeborenen Lebenssinn, sich in seiner körperlich-sinnlichen Dimension zu erfahren, schenkt ihm Lebensfreude. Der Stiergeborene braucht seine „Herde“, der er sich zugehörig fühlen darf, das kann die eigene Familie sein, die enge Freundesgruppe, Menschen, die er versorgt und denen er nahe ist.

Mehr als geistige Nähe ist dem Stiergeborenen die körperliche Nähe wichtig, er muss die Menschen um sich herum spüren, darüber nimmt er ihre Schwingungen auf und weiß intuitiv, wie es ihnen geht, ohne viele Worte oder geistige Akrobatik. Überhaupt liebt es der Stier zu wissen, woran er ist: Visionen, Ideen, Exzentrik und Schwärmerei sind ihm fremd und suspekt. Er braucht Klarheit, Umsetzung und konkretes Handeln.

Ebenso wie er seine Versprechen hält, erwartet er das auch von anderen. Es gibt wohl kein zuverlässigeres und solideres Sternzeichen. Mit  Unzuverlässigkeit und Kurswechseln kann der Stiergeborene nur schwer umgehen, alles Neue wird Zeit brauchen, bis es seinen Weg in das Leben des Stiers gefunden hat. Und seinen Platz findet das Neue dort auch nur, wenn es dem Stier Ertrag bringend erscheint. 

Das, was der Stier sich erarbeitet hat, ist ihm heilig.  Es ist die Basis seines Selbstwertes, verliert er, was er besitzt, dann braucht er lange, um seinen Selbstwert wieder aufzubauen. Seine inneren Wurzeln gründen in dem Boden des materiellen Besitzes, ohne ihn ist er wurzellos und verliert den Halt.

Eigentlich ist der Stiergeborene ein friedliebender Mensch, er kämpft eher, indem er passiven Widerstand leistet oder taktisch vorgeht, anstatt eine offene Konfrontation zu provozieren. Gern erreicht er Dinge mit Diplomatie – über das Tierkreiszeichen Stier herrscht die Venus mit ihrem Sinn für das Schöne und Harmonische. Ebenso lange, wie es braucht, einen Stier wütend zu machen, dauert es, bis seine Wut verraucht ist. Dann kann der Stiergeborene durchaus zerstörerisch sein, alles niederwalzen, was sich ihm in den Weg stellt. In diesem Fall sollte man tunlichst vermeiden, seinen Weg zu kreuzen.

Besitzen und Erhalten von materiellen Werten, das Bewahren von Traditionen und Altbekanntem kann aber auch dazu führen, dass der Stiergeborene irgendwann starr und unbeweglich wird, seine geliebte „Herde“ weiterzieht und ihn in seinem Eigensinn und seiner Unflexibilität alleine lässt. Melancholie und depressive Verstimmungen können dann Fuß fassen, als Reaktion wird der Stier vielleicht zunächst in noch mehr materielle Sicherheit flüchten, sich noch mehr einmauern, seine Schutzwälle aus Besitz noch höher errichten.

 

Bachblüte Nr. 1 für den Stier: Gentian

Isolation und Einsamkeit sind für den Stiergebornen fast so schlimm wie der Verlust seines Besitzes, definiert er doch seinen Selbstwert auch darüber, dass er sich um andere Menschen kümmern kann, sie versorgen darf. Die Bachblüte Gentian löst solche Blockaden und Verhärtungen. Innere Schwere und Mutlosigkeit weichen einer positiven Lebenseinstellung, so dass die Freude am Leben und dessen sinnlichen Eindrücken wieder Raum erhält. 

Bachblüte Nr. 2 für den Stier: Chestnut Bud

Traditionen zu erhalten, in ihnen zu leben, schenkt dem Stiergeborenen Sicherheit. Das Altbekannte birgt keine Überraschungen, ist keine Bedrohung. Allerdings kann so auch keine Erneuerung stattfinden. Das kann auch bedeuten, dass alte Fehler wieder und wieder gemacht werden, der Stiergeborene nicht aus seinen eingefahrenen Mustern herausfindet. Die Bachblüte Chestnut Bud hilft, Erfahrungen zu verarbeiten, sie nicht einfach beiseite zu schieben, sondern ihren Wert konstruktiv umzusetzen, um die Dinge positiv zu verändern. Diese Blüte steht für die Fähigkeit, Neues anzunehmen und umzusetzen. Sie steht dafür, sich selbst mit der äußeren Realität und ihren Möglichkeiten konstruktiv und produktiv zu verbinden.

Bachblüte Nr. 3 für den Stier: Chicory

Wenn materieller Besitz zur einzigen Grundlage des eigenen Selbstwertes wird, dann kann es dazu führen, dass der Stiergeborene alles dafür tut, um diesen Besitz zu erhalten und ihn als Machtmittel zu benutzen. In diesem Fall kann der Stier manipulierend und besitzergreifend werden. Das muss nicht bewusst geschehen, aber dennoch ist der Drang, andere über den eigenen materiellen Besitz zu beherrschen, so stark, dass ein Missbrauch dieser vermeintlichen Macht stattfinden kann. Die Bachblüte Chicory wandelt diese Persönlichkeitsanteile um. Nun können Gefühle spontan ausgedrückt werden, ohne als Mittel zum Zweck benutzt zu werden, eigene Bedürfnisse werden besser erkannt und es ist keine Manipulation mehr nötig, um das zu bekommen, was man möchte. Materielle Zuwendung anderen Menschen gegenüber findet nun wieder aus ehrlicher Zuneigung und aus dem Wunsch zu helfen statt. Die Ängste, die zuvor dazu geführt haben könnten, dass der Stiergeborene seine umsorgende Natur destruktiv in Form von Manipulation und Machtgebaren lebt, schwinden. Der Stier darf sich anderen Menschen jetzt wieder in seiner ver- und umsorgenden Liebe zeigen.

 

Kontakt:  Katrin Röh

Telefon: 0039 / 348 / 286 57 35

E-Mail:

Internet: www.katrinroeh.com

 Link: https://www.facebook.com/notes/dav-deutscher-astrologenverband/widder-und-bachbl%C3%BCten/635399586533422

 

Katrin Röh (geboren 1969 in Hamburg) studierte Sprachwissenschaften an der Universität Florenz. Ihre Promotion erlangte sie im Fach ‚Italienische Dialekte’ mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit über toskanische Märchen. Von Juni 2011 bis Januar 2013 absolvierte sie eine Ausbildung in psychologischer Astrologie in der AstroPraxis Hamburg. Sie lebt seit 1989 überwiegend in Italien und ist als selbstständige psychologische Astrologin und Autorin in Florenz und Hamburg tätig. Seit 2012 ist sie Mitglied im Deutschen Astrologen-Verband.

Quellennachweis:

Mechthild Scheffer/ Wolf-Dieter Storl: „Die Seelenpflanzen des Edward Bach“, Verlag Hugendubel

Mechthild Scheffer: „Original Bachblütentherapie, Jungjohann Verlagsgesellschaft

Peter Damian: „Astrologie und Bachblüten“, Verlag Goldmann

Brigitte Hamann: „Die zwölf Archetypen“, Verlag Knaur

T.W. Hyne Jones: „Dizionario dei rimedi floreali“, Macro Edizioni

Renzo Baldini´: „Trattato tecnico di astrologia”, Hoepli

Michael Roscher: „Das Astrologiebuch”, Chiron Verlag

 

 

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