ASTROLOGIE: Astrologische Beratung, Astrologie-Ausbildungen und astrologisches Wissen beim Deutschen Astrologen-Verband e.V.


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Das aktive Planetensystem

 

Teil 2: Der ewige Hafen der Menschheit

Es ist uns bewusst, dass das aus positiven (Protonen) und negativen (Elektronen) Elementarteilchen bestehende Kreissystem – genannt Atom - die Welt der Materie schafft. Das planetare Kreissystem reichert die Materie mit immaterieller Energie, mit Geist, an und schafft damit Leben.

Wenn sich zwei Menschen begegnen, wird bereits im ersten Moment das Gesicht des anderen wahrgenommen. Es gibt so viele unterschiedliche Gesichter, anders als beim Körperbau, der sich im Grunde sehr ähnelt. Die Vielfalt der Gesichter könnte auf die Vielfalt der Planetenkonstellationen und anderer astrologischer Größen bei der jeweiligen Geburt des einzelnen Menschen zurückgeführt werden. Bei der Geburt? Ja, denn in diesem Augenblick ist er das erste Mal ein freier, selbstständiger Mensch, dem der Geist eingehaucht wird. Man sagt immer, der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Das ist also seine materielle und immaterielle Komponente. Die Seele ist das ganz individuelle Erleben und Emotion. Der Geist ist die immaterielle Energie und der Körper dient beiden als Werkzeug. Es ist die immaterielle Komponente, deren Gestalt und Vielfalt bei der Geburt vom Planetensystem mitbestimmt wird und der den Menschen sein Leben lang begleitet. Das „Leben“ ganz allgemein wird geschaffen aus der Zusammenarbeit zweier analog kreisenden Systeme.

Es ist durchaus betrachtenswert, ob auch die Tierwelt dieser Gesetzmässigkeit unterliegt. Alle Lebewesen, die sich bewegen und Nahrung suchen müssen, stehen vor Entscheidungen zu ihrem Handeln! Das ist ein geistiger Akt und geht vom Gehirn aus. Man könnte die Einwirkung des Planetensystems so verstehen, dass bei der Geburt eine Verkopplung zwischen dem Gehirn des jungen Lebewesens mit dem aktuellen „Feldzustand“ des Planetensystems erfolgt, wodurch das Gehirn eine individuelle Prägung erfährt (Geburtshoroskop).

Erst durch diesen Vorgang werden „immaterielle Geistes-Energien“ geweckt, die den Menschen befähigen Gedanken und Emotionen zu entwickeln, für deren Beitrag zur Lebensgestaltung der Körper als Werkzeug dient. Man kann sich nicht vorstellen, dass die Protonen und Elektronen eines komplizierten Zellengeflechts im Gehirn fähig sind, allein intensive Liebe zu erzeugen.

 

Was wäre nun die Schlussfolgerung aus diesen Systembetrachtungen?

Wir erkannten, dass jedes System aus Teilen, aus Subsystemen besteht, deren Vernetzung („Zusammenarbeit“) ein übergeordnetes System formen, das das größte Maß an lnformationen enthält, das eine große Vielfalt an Aktionsmöglichkeiten besitzt. Wie stellt sich unser Planetensystem in dieser Betrachtungsweise dar? Zweifellos findet man das größte Maß an lnformationen in Hülle und Fülle in allen Bereichen, der anorganischen Materie, der organischen, lebenden Systeme, aber auch der immateriellen Kräfte in den Künsten, Religionen usw. Das gibt es sonst in keinem anderen Himmelskörper unseres Systems, auch nicht in der Sonne. Wo also ist der Schwerpunkt, das Zentrum unseres Planetensystems zu finden? Auf der Erde! Die Sonne mit ihrer technischen Kraft dem System eine Bahnkonfiguration zu geben, ist also technisch bestimmend (wie das Herz im Menschen), aber im eigentlichen, wahren Sinn nicht das Zentrum des Systems: Das ist die Erde!

An diese Behauptung schließt sich sofort folgende wichtige Erkenntnis an: Bei allen astrologischen Betrachtungen und Wirkungen haben wir es „wieder“ mit einem geozentrischen Weltbild zu tun. Die Astrologie sieht das Sonnensystem und die ganze Welt in der Darstellung der Horoskope von einem rein irdischen Standpunkt aus: die Erde ist der Mittelpunkt der Welt. Wenn man an die, die Sonne umkreisenden, „Massekörper“ (Planeten) denkt, ist das System natürlich heliozentrisch. Für das Leben auf der Erde und die Verkopplung des menschlichen Gehirns mit planetaren Kräften ist es geozentrisch. Da geistige Kräfte auf einem höheren Niveau stehen als Materie, wäre es durchaus gerechtfertigt pauschal zu sagen: „Wir leben in einem geozentrischen Weltgefüge".

Die Sonne ist natürlich der große Energielieferant und ist gemeinsam mit ihrer Gravitation unverzichtbar.

Wir kommen nicht umhin anzunehmen, dass es im Universum auch der Physik noch nicht zugehörige Wirkungsmechanismen gibt, die wir zwar an ihren Wirkungen empirisch erfahren, die sich aber einer direkten sinnlichen Wahrnehmung entziehen, beispielsweise die „Dunkle Energie“. Eine Möglichkeit der Erklärung wäre, dass sich im Universum freie positive und negative Ladungen zu einer kurzen, kreisförmigen Begegnung ohne stabiles Kreissystem treffen und dabei kurze „Energieblitze“ aussenden, die in summa die kosmische „Dunkle Energie“ (Materie) schaffen.

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Vielleicht gelingt es der gesamten Menschheit sich als eine große Familie zu erleben, in der die bis jetzt dominierenden Unterschiede durch ethnische Herkunft und Religion zweitrangig werden und das Bewusstsein einer Zugehörigkeit zum gesamten Planetensystem dominiert. Das wäre ein entscheidender Beitrag zu Frieden und Harmonie auf diesem Planeten. Bis dahin wäre noch ein weiter Weg zurückzulegen. Aber eine allgemeine Kenntnis und Anerkennung astrologischer Gesetzmäßigkeiten muss folgerichtig dazu führen, dass sich alle Menschen auf Erden als dem Kosmos angehörige Brüder und Schwestern erleben: das wäre der große, alles umfassende „Sinn“ der Astrologie! Man könnte sich sogar den ewigen Frieden auf Erden vorstellen. Erst das vom Kosmos gestaltete geistige Leben erkennt das Universum, seine Größe und Vielfalt. Man könnte sagen, ohne dieses Erkennen gäbe es das Universum gar nicht.

Abschließend sei noch eine Bemerkung gestattet, die vielleicht die Theologie etwas näher an die astrologische Lehre heranführen könnte. ln der theologischen Lehre ist die Annahme, dass Gott den Menschen geschaffen hat („Adam und Eva“) fest verankert. Genau so wäre es vorstellbar, dass Gott als Schöpfer dem Planetensystem die systemrelevanten Aufgaben übertragen hat.

Dem Autor ist an einem weiteren Austausch und Diskussion seiner Ausführungen sehr gelegen. Interessenten mögen sich telefonisch melden unter: 08106 / 8619

Über den Autor

Dr. lng. Gerd Landauer (Jahrgang 1926) promovierte über die Wechselwirkung der elektromagnetischen Welle mit dem Elektronenstrahl. Von 1958 bis 1967 arbeitete er unter der Leitung von Nobelpreisträger Werner Heisenberg im Max-Planck-lnstitut über Plasmaphysik. Von 1970 bis 1989 war er als stellvertretender lnstitutsleiter bei der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt tätig.

 

Kommentare (1)

  • Gast - Petra Freese-Kirchner

    (Redaktion)

    Herzlichen Dank für diese Ausführung, Herr Dr. Landauer. Sie haben Worte für mein Fühlen gefunden, denn als ich begann die Astrologie zu verstehen begann auch mein Weg das Göttliche wenigstens etwas erfassen zu können. Wer eine solch korrekte kosmische Uhr erschaffen kann kann nur göttlich sein.
    Viele Grüße,
    Petra Freese-Kirchner

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